Sind kostenlose VPNs illegal?

Kurzantwort

Kostenlose VPNs sind in den meisten Ländern legal — aber mehrere große Gratisanbieter wurden beim Loggen, Verkaufen von Nutzerdaten oder Mitliefern von Malware ertappt. Die Rechtsfrage ist die falsche; die Vertrauensfrage zählt. Wenn Sie nicht zahlen können, ist die kostenlose Stufe von ProtonVPN die einzige, die wir empfehlen.

VPN-Nutzung selbst ist in einer kleinen Anzahl Länder eingeschränkt oder verboten (China, Russland, VAE, Iran, Nordkorea, Belarus). Kostenlos oder zahlungspflichtig — diese Beschränkung gilt gleich.

Legal heißt nicht vertrauenswürdig

Die Legalität kostenloser VPNs ist in fast jedem Land mit freier Presse keine Frage. Die echte Frage ist, was der Anbieter mit Ihrem Verkehr macht, wenn Sie nicht zahlen. Die Standardantwort für die meisten Gratis-VPNs: sie verkaufen ihn, loggen ihn, oder spritzen Werbung ein.

Hola VPN verwandelte seine Nutzer in ein Botnet und vermietete ihre Bandbreite an eine Schwesterfirma. Hotspot Shield war Gegenstand einer FTC-Beschwerde wegen Datensammlung. Onavo (von Facebook) wurde aus den App-Stores entfernt, nachdem sich herausstellte, dass es als VPN getarnte Datenerntungs-Infrastruktur war.

Die kostenlose Stufe von ProtonVPN ist die Ausnahme

ProtonVPN bietet eine kostenlose Stufe ohne Hintertür: keine Werbung, keine Logs, kein Bandbreitenlimit. Sie ist langsamer und auf drei Serverländer begrenzt, aber die Datenschutzhaltung ist dieselbe wie beim Bezahlplan. Es ist das einzige kostenlose VPN, das wir vorbehaltlos empfehlen.

Wenn Ihr Grund für 'kostenlos' Budget statt Prinzip ist: Bezahlpläne fallen auf $2-3/Monat bei Langzeitverträgen. Mullvad ist pauschal €5/Monat ohne Bindung.

Zuletzt verifiziert: 2026-05-05

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